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Fjell & Vidde – norwegische Bergregionen
Das norwegische Fjell zeichnet sich durch eine
Vielzahl unterschiedlicher Regionen aus. Manche geprägt von eindrucksvollen
Gipfeln alpinen Ausmaßes, andere weitläufig und tundraartig – Fjell und Vidde
eben: Felsen, Sümpfe, Krüppelbirken, rauschende Bäche und Flüsse, strahlend
blaue Seen, weiter Himmel und grandioses Licht ...
Zu manchen Gebieten gibt es bereits mehr oder
weniger ausführliche Tourenberichte sowie Bildgalerien, zu denen Sie
gelangen, wenn Sie den Links folgen.
Dovrefjell
Wahrzeichen des Dovrefjells ist der Berg Snøhetta
mit seinen über zweitausend Höhenmetern. Wer in Kongsvoll den Zug verlässt
und hinter den Gleisen hinaufsteigt, hat diesen Berg stundenlang vor Augen,
bevor er seinen Fuß erreicht.
Fjordruta
Die Küstenregion von Nordmøre wurde in den letzten
Jahren systematisch für einen Wanderweg erschlossen, der es möglich macht
bis zu zwei Wochen die Küstenregion zusammenhängend zu erwandern. Außerdem
wurde eine Verbindung zum Routennetz von Trollheimen geschaffen.
Tourenbeschreibung Fjordruta und
Trollheimen 2009
Gausdal
Vestfjell
Fruchtbares Almland mit einer großen Anzahl an
Seter-Siedlungen bietet der östliche Nachbar von Jotunheimen. Relativ gut
erschlossen führen Wanderungen in diesem Gebiet nicht ganz so weit fort von
der Zivilisation wie das in anderen Regionen der Fall ist.
In der Kommune Øystre Slidre gibt es einige kleine
und offene Schutzhütten, die jedem Wanderer offen stehen.
Hervorragenden Rundblick bietet der Berg Sikkilsdalshø.
Man sieht bei klarem Wetter: Jotunheimen, Dovre, Rondane und Gausdal
Vestfjell.
Hardangervidda
Im Osten ist sie vergleichsweise flach und weit
(Vidda), aber das macht sie im Westen wieder gut. Der Berg Hårteigen und
die steilen von verflossenen Gletschern glattgehobelten Felsen hinunter zum
Hardangerfjord zeigen den Gebirgscharakter.
In ihrem nördlicheren Teil wird die Hardangervidda
begrenzt von der Bergenbahn, im Süden von der Telemark. Der
Hardangerjøkulen ist von einer Anzahl Hütten umgeben, die zur mehrtägigen
Umrundung einladen.
Jotunheimen
Das „Reich der Riesen“ ist der richtige Name für
diese Gebirgsregion. Sie umfasst die höchsten norwegischen Gipfel
Glittertind und Galdhøppigen genauso wie berühmte Seen wie Bygdin und
Gjende, Pfade wie den über Bessegen und Bukkelægret hoch über dem Gjende.
Gjendesheim, Gjendebu, Spiterstulen, Leirvassbu und andere Hütten bieten
den Bergsteigern, Wanderern und Gletschertouristen (nicht nur) ein Dach
über dem Kopf.
Lofoten
Die Lofoten sind zwar kein klassisches
Weitwandergebiet, aber sie bieten unglaublich eindrucksvolle
Bergtouren-Möglichkeiten mit grandiosen Ausblicken auf Fels und Meer,
einige Hütten und bei geschickter Planung kann man auch mit öffentlichen
Verkehrsmitteln gut zurechtkommen.
Tourenbeschreibung Lofoten 1
Tourenbeschreibung Lofoten 2
Narvikfjell
Von der geschichtsträchtigen Bahnstrecke Narvik –
Kiruna ist der Einstieg einfach: Berge, Gletscher, Flüsse und eine urwüchsige
Landschaft prägt die Teile, die nicht im Zuge der Wasserkraftgewinnung von
Schotterstraßen und Strommasten durchzogen sind.
Tourenbeschreibung Narvikjfell
Rondane
Als Familienwandergebiet gilt das Rondanegebirge
mit seinen charakteristischen Gipfeln. Auf der einen Seite geht es relativ flach
empor, auf der anderen finden sich markante rauhe Abstürze. Bei Regenwetter
äußerst trist, bei Sonne herrliche Blicke. Von Norden nähert man sich den
„Ronden“, indem man mehrere Setertäler quert. Nach Süden gehen die Wege in
den Lillehammer-Rondane-Weg über.
Setesdal
Südlich der Hardangervidda schließt sich das
Setesdal-Hochland an. Von Norden nach Süden geht das Land von rauhem und
steinigem Fjell in fruchtbareres und grüneres, aber auch sumpfigeres Land
über. Durchschnitten wird das Hochland in Ost-West-Richtung von der
Lysefjord-Straße.
Das Hüttennetz ermöglicht die verschiedensten
kürzeren oder längeren Durchquerungen in fast alle Richtungen. Geeignete
Zugänge sind beispielsweise Haukeliseter, Berg oberhalb von Valle, Langeid
im Setesdal oder Ljosland Fjellstue im Süden bzw. der kleine Skiort
Borteli.
Bildergalerie Setesdal
Saltfjell
Rund um den Polarkreis, im Süden begrenzt durch
die beiden Svartisengletscher, eignet sich dieses Gebiet hervorragend für
ausgedehnte Touren fernab der Touristenströme.
Tourenbeschreibung Saltfjell 1
Tourenbeschreibung Saltfjell 2
Senja
Die Insel Senja bietet „Norwegen im Kleinformat“ –
von allem etwas ... Schwieriger ist es, hier mehrtägige Touren zu
unternehmen. Das ist nur mit dem Zelt möglich. Die einzige DNT-Hütte ist
aber mithilfe des Busses auch für auto-lose Wanderer zu erreichen. Ich
würde für diese Insel dennoch ein Auto empfehlen oder zumindest ein
Fahrrad.
Bei einer Rundfahrt mit dem Auto gibt es
atemberaubende Tiefenblicke, Sandstrand, steile Felswände und jede Menge
Serpentinen.
Fotos von Senja
Stølsheimen
Zwischen Vossefjellene und Sognefjord liegt das
Gebirge von Stølsheimen. Der Name weist darauf hin, dass hier Almwirtschaft
betrieben wurde. Heute ist der Almbetrieb weitgehend eingestellt. Übrig
geblieben ist ein teilweise alpin anmutendes Berggebiet mit großer
Vielfalt, was Geologie und Flora betrifft.
Tourenbeschreibung Bildergalerie
Sulitjelmafjell
Im Grenzgebiet zu Schweden wurde früher
umfangreich Bergbau betrieben. Davon ist heute nicht mehr viel zu bemerken.
Dafür springen im Grenzgebiet beeidruckende Gipfel ins Auge.
Tourenbeschreibung Sulisfjell 1
Tourenbeschreibung Sulisfjell 2
Sylan
Sylan ist die Grenzregion Norwegen/ Schweden auf
Höhe Trondheims. Vor allem als Ski-Wandergebiet hat sich diese Region einen
Namen gemacht. Die höchsten Gipfel reichen bis über 1700 m hinauf, aber
auch weitläufige niedrigere Partien gehören dazu. Im Sylangebirge
entspringt der Fluss Nidelv, der in Trondheim in den Fjord mündet und dem
Nidarosdom seinen Namen gegeben hat.
Tourenbeschreibung Sylan-Fotos
Trollheimen
Trollheimen ist wohl die abwechslungsreichste
Gebirgsgegend Norwegens. innerhalb nur eines Tourenabschnittes kann man
alle Vegetationsformen des norwegischen Fjells durchwandern. Trollhetta, Innerdalstårnet,
sind nur einige der bedeutenden Namen dieser Region. Das Innerdalen gilt
als eines der besten Klettergebiete Norwegens, weil hier die Berge
ausnahmsweise mal ziemlich dicht beieinander stehen und relativ steil, wenn
auch brüchig aufragen. Beeindruckend: die Steilabstürze ins Sunndalen.
Tromsfjellene
Im Nahbereich der Stadt Tromsø gelegen ist diese
Region gut mit dem Bus-Nahverkehr zu erreichen. Die Hütten liegen recht nah
beieinander, bieten aber einen schönen Einblick in die nord-norwegische
Berglandschaft.
Tourennotizen 2006
Vesterålen und
Hinnøya
Die nördliche Fortsetzung der Lofoten bietet vor
allem im Gebiet der Insel Hinnøya mehrtägige Wanderrouten mit
Hüttenübernachtung.
Tourenbeschreibung Vesterålen
Øvre Dividalen
Die Durchquerung des Nationalparks ist eine
Teiletappe des Norkalottleden. Das Hüttennetz ist gut ausgebaut.
Schwieriger ist es, mit öffentlichen Verkehrmitteln dieses Gebiet zu erreichen,
wenn man nicht eine 10-Tages-Tour plant.
Tourenbeschreibung Øvre Dividalen
Mehr davon?
Natürlich gibt es zahlreiche weitere Fjellregionen
– von mir aber leider noch nicht durchwandert ...
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