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Herzlich
willkommen und hereinspaziert! Sie befinden sich auf den privaten Seiten
von Maria Stettner. Nützliches und Wissenswertes aus den
Bereichen Kirche und Theologie wird Ihnen hier ebenso präsentiert wie
Einblicke in die traumhafte Welt Norwegens und der Alpen. |
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Bibel
LESEN!
Tipps und Anregungen für Anfänger und
Fortgeschrittene Die Bibel will gelesen (und
gelebt) werden. Doch so mancher hat diesen Versuch schon gestartet und nach
kurzer Zeit wieder aufgegeben. Wo soll man denn anfangen?
Ganz vorne? Das 1. Buch Mose und das 2. Buch Mose – okay, aber dann wird das
Ganze doch ein wenig undurchschaubar ... Und überhaupt diese Sprache ... Kann
man das nicht auch etwas „neuzeitlicher“ ausdrücken? Im Impressum steht
womöglich „Luther 1912“ und die Lettern sind in Fraktur gedruckt? Keine
Angst, es gibt „lesbarere“ Ausgaben. Sinnvoll anfangen Einen guten Einstieg ins Bibellesen bildet
eines der Evangelien im Neuen Testament, z.B. das Markusevangelium.
Vielleicht ist es ungewöhnlich in einem Buch im letzen Drittel zu beginnen,
aber nützlich. Mir bereiten nicht die unverständlichen Bibelstellen
Bauchweh, sondern diejenigen, die ich verstehe. Mark Twain Lesevorschläge für EinsteigerInnen Aus dem Neuen
Testament: Markusevangelium
und evtl. die anderen Evangelien als Ergänzung Apostelgeschichte Philipperbrief Aus dem Alten Testament: 1. Buch Mose 2.
Buch Mose 1.
+ 2. Könige 1.
+ 2. Samuel Jeremia Jesaja dazu
einige Psalmen, die Sprüche Wie finde ich was? Die Bibel ist eine
Bibliothek. Sie besteht (in der evangelischen Ausgabe) aus 66 Büchern. Wenngleich
das Ordnungsprinzip der Bücher auf den ersten Blick chronologisch wirkt, wird
dieses Prinzip häufig durchbrochen. Und die Abfassung der Bücher ist
jedenfalls nicht ausschlaggebend für die Sortierung. Hinzu kommt, dass manche
Bücher mehrere Verfasser haben und von Redakteuren zu einem Ganzen
zusammengestellt wurden.
Die
Apokryphen Es
handelt sich hierbei um Schriften, die im Kanon der evangelischen Bibel nicht
zwingend auftauchen, in katholischen Bibeln aber enthalten sind. Man nennt sie
auch „zwischentestamentliche Schriften“. Sie überspannen gewissermaßen die
Zeit zwischen den jüngsten alttestamentlichen Büchern und dem „Beginn der
neuen Zeit“. Zu
nennen sind z.B. das Buch Tobit, Jesus Sirach, die Makkabäerbücher, u.a. Übersetzungen und Bibelausgaben Nicht als Leseausgabe geeignet aber künstlerisch sehr wertvoll –
das Book of Kells, eine alte Evangelienhandschrift aus Irland. Luther-Übersetzung 1984 Die „klassische“ evangelische
Bibelübersetzung, noch geprägt von Luthers kräftiger Sprache. Bekannte
Bibelzitate können wiedererkannt werden, aber die Verständlichkeit leidet für
Nicht-Insider. Einheitsübersetzung Zuverlässige und einigermaßen
lesbare Übersetzung. Psalmen- und NT-Übersetzung gehörten zu einem
ökumenischen Projekt. Diese Übersetzung wird in der katholischen Kirche
verwendet und erscheint häufig auch bei ökumenischen Anlässen. Hoffnung für alle Relativ freie, kommunikative
Wiedergabe, manchmal leidet darunter die Testgenauigkeit. Für Einsteiger aber
eine sehr empfehlenswerte Variante. Die Gute Nachricht Die am leichtesten
verständliche Übersetzung. Im ganzen sinngetreu, sprachlich aber oft weit weg
vom Urtext. Für alle, denen die „Kirchensprache“ fremd ist. Elberfelder Übersetzung Genaue und wortgetreue Wiedergabe, dadurch
teilweise umständlich, holprig und schwer verständlich. Buber (nur AT) Eine Übersetzung, die nicht nur den Hauch
der Originalsprache, sondern auch eine original jüdische Sicht des AT
vermittelt. Das neue Testament und die frühchristlichen
Schriften in der Übersetzung von Klaus Berger und
Christiane Nord. Hier sind viele interessante nicht-kanonisierte Schriften
chronologisch angeordnet verfügbar. Bücher zur Bibellektüre und
Bibellesehilfen ·
Bibellexikon ·
Die ersten hundert Tage mit der Bibel ·
Losungen und Bibellesepläne ·
Material des Bibellesebundes Bibellesen in der Gruppe Mehr Ohren hören mehr, mehr Augen sehen
mehr. Die Bibel in einer Gruppe zu lesen und sich über das Gelesene
auszutauschen trägt zu besserem Verständnis bei. Die Gruppe kann hierzu
Material der Kirchen für Bibel- und Hauskreise verwenden oder verschiedene
Methoden anwenden. Eine davon wird im Folgenden beschrieben. Methoden der Bibelarbeit Bibel teilen ... in sieben Schritten 1. Einladen Wir werden uns
bewusst, dass der Herr in unserer Mitte ist. Wer möchte dies in
einem Gebet zum Ausdruck bringen? 2. Lesen Wir schlagen in
der Heiligen Schrift das Buch/ das Evangelium/ den Brief ... auf. Die Verse werden
vorgelesen. 3. Verweilen Wir suchen nun
Worte oder kurze Sätze aus dem Text heraus und sprechen sie mehrmals laut und
betrachtend aus. Dazwischen legen
wir Besinnungspausen ein. (Danach:) Wer
möchte den Text noch einmal im Zusammenhang vorlesen? 4. Schweigen Nun werde wir
für ... Minuten ganz still und lassen
in der Stille Gott zu uns sprechen. 5. Austauschen Wir tauschen uns
darüber aus, was unser Herz berührt hat. Welches Wort hat
uns persönlich angesprochen? (Danach
gegebenenfalls:) Ist uns in diesem Text ein Wort begegnet, das uns in den
kommenden Wochen als Wort des Lebens begleiten könnte? 6. Handeln Wir sprechen jetzt
über eine Aufgaben, die sich unserer Gruppe als nächstes stellt. Wie weit
sind wir mit früheren Aufgaben? Welche neue Aufgabe stellt sich uns? Wer soll
was wann tun? (Und
gegebenenfalls:) Welche Erfahrungen haben wir in den vergangenen Wochen mit
unserem Wort des Lebens gemacht? 7. Beten Wir beten miteinander. Alle sind eingeladen, ein freies Gebet zu sprechen. (Danach:) Wir schließen mit einem Gebet oder Lied, das alle auswendig können. |
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Letzte
Aktualisierung: 27.4.2005 |
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