|
Hüttentouren in den Alpen: Stubaier
Alpen 2010 IV (4 Tage)
Der Stubaier Höhenweg bietet die Möglichkeit ausgehend von Neustift
eine Rundtour zu starten, bei der man zum Schluss wieder beim Ausgangspunkt
landet.
Vorher aber gibt es alles, was das Bergsteigerherz begehrt: tolle
Ausblicke auf beeindruckende Gipfelkombinationen, strahlend weiße
Gletscher, glitzernde Bäche und Seen, felsige Steilstufen mit Drahtseilen,
grüne Hänge …
Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, unterwegs ein und
auszusteigen.
Fotogalerie Stubai 2011 (folgt evtl.
später)
Die Tour
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln über Innsbruck, dann weiter mit dem
inn.bus nach Neustift.
1. Tag: Neustift
(997m) – Starkenburger Hütte (2237m)
In der Ortsmitte führt der Steig zunächst auf Teerstraße steil hinauf
bis zur Weggabelung der beiden möglichen Varianten: Schotterstraße oder
relativ direkter Steig durch den Wald. Wir wählen den Steig, der sich als
sehr schön, wenn auch recht schweißtreibend, erweist. Auf etwa halber Höhe
lädt ein Stadel mit Brunnen davor zu einer Rast ein.
↑ 1250 Hm | 3 1/4 h
2. Tag:
Starkenburger Hütte (2237m) – Franz-Senn-Hütte (2140m)
Von der Hütte durch den Grashang und dann durch große Geröll- und
Schutthänge zum Seejöchl (2525m) in ca. 1 h. Nach einer weiteren knappen
Stunde erreicht man das Sendersjöchl (2450m). Im Wesentlichen per
Hangquerungen auf guten Steigen geht es zur Seducker Hochalm (2245m), bei
der man sich stärken kann. Von hier dauert es noch etwa 2 ¼ h in leichtem
auf und ab und einem steilen Zwischenstück in der Viller Grube zur
Franz-Senn-Hütte. Dort kann man neben Tagesgästen auch zahlreiche Kletterer
antreffen.
↑ 665 Hm ↓ 755 Hm | 5 ¾ h | 15 km
3. Tag:
Franz-Senn-Hütte (2140m) – Neue RegensburgerHütte (2287m)
Der Tag beginnt mit einem ebenen Wegstück zum Kuhgschwez. Bis dort
eine gute Stunde. Ab hier geht es aufwärts. Nach 45 min erreicht man das
Unnütze Grübel. Über eine Hangkante in die Platzengrube und dann wieder
aufwärts und in weitem Bogen zum Schrimmennieder (2714m) in 1 ½ h.
Beim steilen und in Serpentinen angelegten Abstieg erreichen wir nach
etwa 40 min die Abzweigung nach Milders. Jetzt sind es noch 25 min zur
Hütte, auf fast ebenem Steig.
↑ 690 Hm ↓550 Hm | 4 ½ h
4. Tag: Neue
RegensburgerHütte (2287m) – Falbeson
Direkt bei der Hütte beginnt der erste Steilabstieg zur Falbesoner
Ochsenalm (1822m). Nach einigen Metern auf der Schotterstraße zweigt der
Pfad links in den Wald ab und führt mit mehrmaliger Querung der Straße
recht steil, aber gut gehbar hinunter zum Waldcafé in Falbeson, wo im
Halbstundentakt der Bus nach Innsbruck vorbeikommt.
æ 1065 Hm | 2 h
(Bitte beachten: die Gehzeiten sind meine
Gehzeiten und weichen mitunter deutlich von denen in Führern oder auf
Schildern ab. Sie dienen nur zur Orientierung und gelten für erfahrene
trittsichere Wanderer, die auch in unwegsamem Gelände zurechtkommen, und
vor allem im Abstieg relativ flott unterwegs sind. Pausen sind nicht
mit eingerechnet, es handelt sich um reine Gehzeiten.)
Karten und Literatur
AV-Karten 31/5 Innsbruck 1:50000
Link zum Stubaier Höhenweg im Internet: www.stubaier-hoehenweg.at –
die Beschreibungen der Etappen samt Panoramakarte gibt es auch als Faltbroschüre
auf den Hütten für 50 ct zu kaufen.
Die Route wird auch als Teilstück des
Adlerweges beschrieben.
Weitere Links
inn.bus: Linie ST von Innsbruck
ins Stubaital
Alle Hütten haben eigene Internetauftritte. Starkenburger
Hütte
Franz-Senn
Hütte
Neue Regensburger Hütte.
zurück zur Übersichtsseite Hüttentouren
|